Newsletter
Newsletter vom 13. April 2010
Geschätzte Freunde der NZZ, geschätzte Interessenten
Nur noch 4 Tage bis zur nächsten Generalversammlung der NZZ… Wir freuen uns darauf – wie immer. Zu zwei Traktanden wollen wir in diesem Newsletter im Vorfeld der GV Stellung nehmen: Zum Geschäftsbericht und zu den vorgesehenen Veränderungen im Verwaltungsrat. Schliesslich stellen wir nochmals klar, um was es uns beim Thema „Anpassungen bei Vinkulierung und Stimmrechtsbeschränkungen“ geht.
Kommentar zum Geschäftsbericht 2009
Das Ergebnis der NZZ-Gruppe ist wie erwartet schlecht ausgefallen. Der ausgewiesene Verlust konnte nur dank dem ausgezeichneten Abschneiden der Regionalmedien im Rahmen gehalten werden. Insbesondere Luzern und St. Gallen (aber auch die NZZ am Sonntag!) haben der Krise hervorragend getrotzt und demonstriert, wie man es richtig macht. Der relativ kleine Gruppenverlust täuscht aber darüber hinweg, dass auf dem Eigenkapital ein Verlust von sage und schreibe 40 Mio. Franken verbucht werden musste! Dieser wird nicht im Detail erläutert, ist aber erschreckend hoch. Es bleibt zu hoffen, dass es sich um die abgeschlossene Bereinigung von Altlasten im Beteiligungsdschungel handelt. Für 2010 wird ein weiterer Rückgang im Inserategeschäft erwartet. Dieser Einnahmeschwund ist nicht nur konjunkturbedingt, sondern auch mit dem langfristigen Trend zu erklären (Grafik im GB Seite 6). Das beunruhigt schon und macht den fundamentalen Umbau des Geschäfts unumgänglich. Bedenklich ist für uns nach wie vor der geringe Ertrag aus den Liegenschaften von nur 0,6 Mio Fr., womit nach Aufwand aus einem doch beträchtlichen Immobilienpark (auch wenn ein Grossteil operativ genutzt wird) ein Nullresultat erzielt wird. Unser Vorschlag, einen Immobilienfachmann in den Verwaltungsrat zu beordern, hat daher wahrlich seine Berechtigung. Erwähnt werden soll, dass sich trotz des schlechten Abschneidens der Verwaltungsrat wiederum die erhöhten Bezüge vom vorherigen Geschäftsjahr gegönnt hat und dass die Aufwendungen für die Führungsleute von 2 auf 3 Mio. Fr. gestiegen sind. Erfreulich ist, dass die Aktivitäten mit dem Ziel einer verbesserten Wirtschaftlichkeit auf Hochtouren laufen. Unter anderem das Projekt „Avanti“, welches offensichtlich in die von uns geforderte Richtung steuert, so dass zukünftig Synergiemöglichkeiten in der ganzen Gruppe gezielt genutzt werden können. Aufgefallen und positiv zu vermerken ist die forcierte Bereinigung im Konsolidierungskreis (GB Seite 57), welche sich offensichtlich auch im 2010 fortsetzt. Erfreulich ist die gewichtige Aufstockung der LZ-Medien-Beteiligung auf 80%. Damit sichert man sich einen höheren Gewinnbeitrag dieser gut geführten Unternehmung für die Zukunft.
N.B. Dass die NZZ auch immaterielle Anlagen brandversichert, nehmen wir mit einem Schmunzeln zur Kenntnis……
Neue Verwaltungsräte
Mit den drei vorgeschlagenen Kandidaten für den Verwaltungsrat wird das oberste Führungsorgan einen grossen Schritt nach vorne machen. Unternehmerische Führungskompetenz, visionäres Denken und die Stimme des Aktionärs sollen Einzug in das Gremium der NZZ Gruppe erhalten. Das war vor wenigen Jahren noch undenkbar - und wurde auch höchste Zeit. Vertreter der IG Freunde der NZZ konnten sich in den letzten Wochen mit den drei Kandidaten treffen. Dabei konnten wir uns sowohl ein Bild der Persönlichkeiten und ihrer Kompetenzen machen als auch im Detail unsere Besorgnis über der Entwicklungen innerhalb der NZZ Gruppe und unsere Anliegen diskutieren. Die dem IG-Komitee nahestehende Carolina Müller-Möhl bekannte sich klar dazu, als designierte Vertreterin der Aktionäre für die Ziele der IG Freunde der NZZ im Verwaltungsrat einzustehen. Jens Alder wird seine Konzernführungskompetenz als Sparringpartner der Geschäftsleitung ___ einbringen. Damit wird sichergestellt, dass die Gruppe endlich systematisch ihre Synergien nutzen wird, ohne dabei allerdings „das Kind mit dem Bad auszuschütten“ sprich die redaktionelle Kompetenz der Flaggschiffe zu gefährden. Und Joachim Schoss wird zweifelsohne seine visionäre Kompetenz im Bereich neuer Technologien und Medien einbringen und damit dazu bei_tragen, dass sich die Gruppe auch für die übernächsten Jahre und Dekaden richtig positionieren kann.
Zusammengefasst: Grundsätzlich wird dieser „Move“ als wegweisend beurteilt, weil er die Arbeitsweise im NZZ-Verwaltungsrat nachhaltig verändern wird. Wir hätten unsererseits gerne noch Immobilien-Know-how im VR vertreten gesehen, um damit sicherzustellen, dass das Tafelsilber der NZZ nicht verscherbelt sondern richtig bewirtschaftet wird und damit zu einer Glättung der Werbeeinnahmenvolatilität beiträgt. Der NZZ Verwaltungsrat hat uns jedoch versichert, dass die „Verkaufs-Aktion“ im letzten Herbst ohne ihr Wissen stattfand bzw. nur ein „Bewertungstest“ war, sofort gestoppt wurde und sich nicht wiederholen wird.
Vinkulierung / Stimmrechtsbeschränkungen
Die IG Freunde der NZZ ist immer wieder erstaunt, welche abstrusen Gerüchte im Umlauf sind bzw. gezielt in Umlauf gebracht werden bezüglich der „versteckten“ Absichten der „Freunde der NZZ“. Sie reichen von „Aushöhlen der Gruppe“, „Verscherbeln der Immobilien“ bis zu „Übernahme der NZZ durch die SVP und nachfolgende Installation von Roger Köppel als Chefredaktor“. Wir schmunzeln darüber und möchten hierzu nur festhalten, dass die Aktionäre, die hinter der IG Freunde der NZZ stehen, äusserst heterogen sind und nur durch ihre Sorge um die Zukunft der Gruppe verbunden sind. Wir wünschen uns ein breites Aktionariat, das sich aus liberal und unternehmerisch denkenden Aktionären zusammensetzt und nicht abhängig von einer einzigen Partei ist. Solche Leute waren vor hundert Jahren wohl aussschliesslich in der FDP anzutreffen, heute findet man sie aber in allen Parteien, die meisten sind sogar ganz ohne Parteibuch. Eine Aufhebung dieser Eintragungseinschränkung dient der Unabhängigkeit der NZZ Gruppe. Die Limitierung auf 1% der Stimmen zur Sicherung der redaktionellen Freiheit darf ruhig beibehalten werden. Die drei Initianten der IG Freunde der NZZ sind im Übrigen selber alle Unternehmer, parteilos und finanziell und wirtschaftlich unabhängig.
Mit den besten Grüssen
Ihre IG Freunde der NZZ
Newsletter vom 22. März 2010
Liebe Freunde der NZZ
Die NZZ-Mediengruppe hat am vergangenen Wochenende die Resultate des zurückliegenden Jahres in groben Zügen veröffentlicht. Leider fehlen uns bisher die Details, um eine genauere Beurteilung vornehmen zu können. Wir werden dies nachholen, sobald uns der Geschäftsbericht vorliegt. Immerhin erscheint offensichtlich, dass die regionalen Medien in St. Gallen und in Luzern auch im schwierigen Umfeld erstaunlich erfolgreich operiert haben. Zieht man diese positiven Abschlüsse in Betracht und berücksichtigt man die nicht operativen Einnahmen aus den Immobilien, so stellen wir fest, dass das NZZ Stammhaus nicht profitabel gearbeitet und wohl um die 20 Millionen Franken Verlust erwirtschaftet hat.
Das ist nicht nur marktbedingt zu erklären sondern auch das Resultat fehlender operativer Effizienz. Es fehlen noch immer die Synergieneffekte in der Logistik und in der Administration der Gruppe. Zum Beispiel durch die Integration und Vereinheitlichung der verschiedenen Backoffice-Systeme, die zu nachhaltigen jährlichen Einsparungen in Millionenhöhe (wie der Tamedia-Konzern bereits bewiesen hat) führen sollten. Wir haben die Hoffnung, dass die Berufung von Tamedia-Mann Urs Schweizer in die NZZ Gruppenleitung für Besserung sorgen wird. Wir wünschen uns auch hier eine offene und ehrliche Berichterstattung.
Mit Freude stellen wir fest, dass bei den Vorschlägen für den Verwaltungsrat kein FDP-Parteibuch mehr gefragt ist sondern ausschliesslich unternehmerische Kompetenzen bei der Selektion im Vordergrund standen. Unser oberstes Anliegen ist es, dass der Verwaltungsrat um kompetente und (führungs-)erfahrene Persönlichkeiten verstärkt wird, welche mithelfen die dringend nötigen Reformanstrengungen rasch und konsequent umzusetzen. Um eine abschliessende Meinung zu den vorgeschlagenen Kandidaten abgeben zu können, werden wir die von der Gesellschaft vorgeschlagenen VR-Kandidaten noch vor der Generalversammlung zu einem persönlichen Gespräch treffen können. Es ist aber auch möglich, dass wir einen zusätzlichen Kandidaten zur Wahl vorschlagen werden.
Die Auslegeordnung zum Thema Vinkulierung im Brief des Verwaltungsrates bringt uns Aktionäre nicht weiter. Die Freunde der NZZ zweifeln nicht an der Notwendigkeit einer vernünftigen Vinkulierung zum Schutze der Institution NZZ, doch sollten jedem Aktionär die Vermögensrechte (Dividende) zugestanden werden. Wir sind der Meinung, dass die Rechtsunsicherheit bezüglich der Dividendenauszahlung an nicht im Aktienregister eingetragene Aktionäre gelöst werden muss.
Wir meinen festzustellen, dass das Blatt "Neue Zürcher Zeitung" sich wieder vermehrt als unparteiische Wirtschafts- und Unternehmerzeitung positioniert, das Aktionariat hingegen weiterhin zu eng an den Freisinn gebunden wird. Ist dies heute noch sinnvoll? Wir sind auch hier der Meinung, dass hier dringend eine Lösung gefunden werden muss, die allen unternehmerisch denkenden Persönlichkeiten (ob mit oder ohne Parteibuch) erlaubt, Aktionär der NZZ zu werden. Die Gesellschaft sollte sich aktiv um die heutigen und zukünftigen Aktionäre der NZZ kümmern, um eine möglichst breite Streuung der 4'000 Aktien zu erreichen.
Mit den besten Grüssen
Ihre IG Freunde der NZZ
Newsletter vom 20. Februar 2010
Geschätzte Aktionäre und Freunde der NZZ, geschätzte Interessierte
Wir möchten Sie kurz über die aktuellen Geschehnisse rund um die NZZ und unsere Aktivitäten orientieren.
- Fragezeichen: Immobilienverkäufe und Basler Zeitung-Verhandlungen
Die Freunde der NZZ erhielten im vergangenen Oktober Kenntnis von Details der weit fortgeschrittenen Kaufverhandlungen der NZZ-Gruppe mit den Eigentümern der BAZ. Auch wenn eine Integration in die Freie Presse Holding durchaus Sinn machen könnte, wir uns aber in dieser Beurteilung nicht einmischen wollten, erschraken wir ob der genannten Konditionen. Es war die Rede von einem Kaufpreis von CHF 80 Millionen bei gleichzeitiger Übernahme von Schulden der BAZ-Gruppe in der Höhe von CHF 120 Millionen – sprich zusammen rund CHF 200 Millionen. Zum Vergleich: die ganze NZZ-Gruppe wird heute an der Börse ebenfalls mit rund 200 Millionen bewertet (und ist wohl sicher viel mehr Wert als die BAZ)! Seit Bekanntgabe des Verkaufs an eine Investorengruppe vor rund zwei Wochen wurde auch in den Medien (z.B. Weltwoche Nr. 6.10 / Seite 19) über das etwas eigenartige Verhandeln der NZZ mit den BAZ berichtet.
Gleichzeitig erreichte uns im Herbst die Nachricht aus Immobilienkreisen, dass die NZZ mehrere ihrer wertvollsten Liegenschaften in einer Art Auktionsverfahren unter Zeitdruck auf den Markt werfen wollte, darunter das Gründungshaus der NZZ (das Salomon Gessner-Haus), das „Conti“-Gebäude an der Dufourstrasse sowie Wohnhäuser an der vorderen Seefeldstrasse – insgesamt im Wert von rund CHF 80 Millionen Franken.
Wir haben dem Verwaltungsrat der NZZ bezüglich beider Vorgänge umgehend unsere Besorgnis kundgetan. Wir freuen uns den auch, dass beide Projekte inzwischen nicht mehr weiterverfolgt werden.
- Verwaltungsrat
Sie erinnern sich (Newsletter vom Juli und vom Oktober 2009), dass der Verwaltungsrat der NZZ uns ermuntert hat, Kandidaten für die Zuwahl vorzuschlagen. Bei der Suche möglicher Kandidaten haben wir uns auf Persönlichkeiten konzentriert, welche Erfahrung in der professionellen Bewirtschaftung von Immobilien (die NZZ besitzt Liegenschaften und Sachanlagen mit einem Brandversicherungswert von CHF 635 Mio!) oder Erfahrung in der Distribution und im Marketing von Konsumprodukten vorweisen. Wir stellen fest, dass diese Kenntnisse im heutigen Verwaltungsrat der NZZ nur ungenügend vorhanden sind. Gerade die unprofessionelle Aktion zur Veräusserung der wertvollen eigenen Liegenschaften (das Unverständnis in der ganzen Branche ausgelöst hat) hat dringenden Handlungsbedarf offen gelegt. Aber auch in der Zeitungs- und Anzeigen-Vermarktung sehen wir enorme Verbesserungsmöglichkeiten. Einerseits wird die NZZ-Zeitung unseres Erachtens zum heutigen Preis immer noch „verschenkt“ (Die Zeitung kostet weniger als der Kaffee dazu), anderseits gäbe es zahlreiche Möglichkeiten, die verschiedenen Publikationen zu Politik und Wirtschaft kombiniert zu vertreiben. Nicht vergessen werden darf, dass die NZZ-Gruppe zu einem beträchtlichen Teil von Werbeeinnahmen lebt, weshalb ein marketingerprobter VR in der Akquisition wie auch in der Betreuung bestehender strategischer Werbekunden viel bewegen könnte.
Unter dem Eindruck der beiden unter Punkt 1 erwähnten Geschehnisse haben wir dem Verwaltungsrat der NZZ im November 2009 zwei hochkarätige, unabhängige Persönlichkeiten mit grossem Wissen und Führungs- und Marketingerfahrung einerseits in der Immobilienbranche und anderseits in der Konsumgüterindustrie als Kandidaten zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen.
Es sind dies:
Alex Seidel (57), bis 2008 VR-Präsident und CEO von Unilever Schweiz (verantwortlich für 2'000 Mitarbeiter und CHF 850 Millionen Umsatz). Davor wirkte er als CEO von Bestfoods in Prag. Der an der HSG St. Gallen ausgebildete lic. oec. verfügt insgesamt über 30 Jahre Erfahrung im Konsumgütermarketing bei Unilever und Procter & Gamble und hat sämtliche Marketingschulungen erfolgreich durchlaufen, die für eine erfolgreiche Karriere bei diesen Multis unabdingbar sind.
Unternehmer Urs Ledermann, 54. Er ist seit über 30 Jahren erfolgreich in der Immobilien-Branche aktiv. Die von ihm 1983 gegründete Ledermann Immobilien AG betreibt Research und Analysen im Immobilienmarkt und plant und realisiert Immobilienprojekte. Das Unternehmen hat sich durch kreative und nachhaltige Um- und Neubauten einen Namen geschaffen und hält ein bedeutendes Portfolio von Mehrfamilien- und Geschäftshäusern im Raum Zürich. Darüber hinaus präsidiert Urs Ledermann unter anderem den Verwaltungsrat der Mobimo Holding AG, einer der führenden börsenkotierten Immobiliengesellschaften der Schweiz.
Wir mussten leider feststellen, dass die beiden Kandidaten vom Verwaltungsrat der NZZ weder kontaktiert noch für ein Gespräch eingeladen wurden. Es wurde uns schliesslich mitgeteilt, dass es der NZZ gelungen sei, eigene, gute Kandidatinnen bzw. Kandidaten für den VR zu gewinnen.
Wir sind gespannt, mehr über diese Persönlichkeiten zu erfahren. Ohne Kenntnis deren Namen bleiben wir vorerst überzeugt, dass unsere Kandidaten eine wertvolle Ergänzung für den Verwaltungsrat wären und behalten uns vor, diese direkt an der GV zur Wahl vorzuschlagen.
- Eintragungsbeschränkungen
Ein weiteres Thema sind die Eintragungsbeschränkungen. Wie Sie auf unserer Website www.freundedernzz.ch im Kapitel „über die NZZ-Aktie“ nachlesen können, werden Aktien, die von juristischen Personen gehalten werden, nur selektiv (ohne Stimmrecht) ins Aktienregister eingetragen. Diese Aktien sind somit nicht dividendenberechtigt und befinden sich damit streng juristisch gesehen nicht einmal im Besitz der Käuferschaft. (siehe dazu den Artikel zur Vinkulierung von Dr. Dieter Dubs und Charlotte Wieser, Bär & Karrer, in der „Finanz und Wirtschaft“ vom 11. Juli 2009). Wir hoffen, dass der Verwaltungsrat in naher Zukunft diese Rechtunsicherheit mit einer umsichtigen Lösung beseitigen wird.
- Sonstiges
Last but not least haben wir mit grossem Bedauern zur Kenntnis genommen, dass der langjährige Leiter der Wirtschaftsredaktion und seit 2008 auch Stv. Chefredaktor der «Neuen Zürcher Zeitung», Gerhard Schwarz, die Zeitung im 4. Quartal 2010 verlassen wird. Herr Schwarz, seit 1981 für die NZZ tätig, hat der Wirtschafts- und Finanzberichterstattung der Zeitung über Jahre hinweg in verschiedenen Funktionen seinen Stempel aufgedrückt und hat gleichermassen für Fachkompetenz und eine klare liberale Werthaltung gebürgt. Er hat auch massgeblich die Neugestaltung des Wirtschafts- und Börsenteils der Zeitung geprägt. Als neuer Direktor von Avenir Suisse wünschen wir ihm natürlich alles Gute.
Mit den besten Grüssen
Ihre IG Freunde der NZZ
Newsletter vom 28. Oktober 2009
Geschätzte Freunde der NZZ und Interessierte
Seit unserem letzten Newsletter sind schon wieder drei Monate vergangen. Gerne informieren wir Sie kurz über den aktuellen Stand der Dinge. Vorerst möchten wir uns aber für die wertvollen Hinweise in und um das Haus NZZ bedanken, die uns regelmässig von Ihrer Seite her erreichen! Zudem haben zahlreiche weitere Aktionäre ihr Interesse an unseren Aktivitäten bekundet.
-
1. Kandidaten für den Verwaltungsrat
In den letzten Monaten haben wir intensiv nach passenden Kandidaten mit starkem unternehmerischen Background und hoher Fachkompetenz für den Verwaltungsrat der NZZ Gruppe gesucht. Wir haben erfreulicherweise zwei äusserst kompetente Persönlichkeiten in unserem Umfeld gefunden, die bereit sind, diese Verantwortung zu übernehmen. Es handelt sich dabei einerseits um einen äusserst erfolgreichen und erfahrenen Immobilien-Spezialisten, andererseits um eine starke Führungspersönlichkeit mit profunder Konsumgüter- bzw. Marketingerfahrung.
Wir haben den VR-Präsidenten der NZZ Gruppe informiert, dass wir diese Kandidaten dem Verwaltungsrat so rasch als möglich vorstellen wollen. Zum Schutz dieser Persönlichkeiten und im Interesse eines möglichst unbelasteten Kontaktes mit dem NZZ-VR möchten wir die Namen dieser Unternehmerpersönlichkeiten zur Zeit noch nicht nennen.
-
2. Website www.freunde-der-nzz.ch
Wir haben die drei Hauptziele der „Freunde der NZZ“ auf die Seite „Diskussionsforum“ gestellt. Gerne publizieren wir dort ihre Meinungen und Feedbacks (mit Namen oder anonym) dazu. Schicken Sie Ihren Kommentar/Input an kontakt@freunde-der-nzz.ch
-
3. Die „neue“ NZZ
Last but not least möchten wir allen Verantwortlichen des NZZ-Teams, die an der Konzeption und Umsetzung der „neuen“ NZZ mitgewirkt haben, unsere Hochachtung ausdrücken. Da wurde wahrlich ein grosser Schritt nach vorne gemacht und viel mehr als nur das Layout überarbeitet! Die Erwartungen wurden auf jeden Fall übertroffen.
Newsletter vom 15. Juli 2009
Erweiterung Website / Fachartikel zur Vinkulierung
Liebe Freunde der NZZ,
Herzlichen Dank, dass Sie sich auf unserer Homepage registriert haben. Gerne informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen in Sachen NZZ:
-
1. Im Anhang finden Sie einen äusserst lesenswerten Fachartikel aus der Finanz und Wirtschaft vom 11. Juli, verfasst von RA Dr. Dieter Dubs und RA Dr. Charlotte Wieser (beide Bär & Karrer, Zürich), zum Thema Vinkulierung und Aktienrecht bei kotierten und nicht-kotierten Aktien. Am Beispiel NZZ wird aufgezeigt, dass einige Punkte in den Statuten angesichts der geregelten, ausserbörslichen Handelbarkeit der NZZ-Aktie einer rechtlichen Überprüfung nicht standhalten würden. Dazu gehört insbesondere die Handhabung der (Nicht-)Dividendenzahlung an nicht eingetragene Aktionäre.
-
2. Unsere Homepage www.freunde-der-nzz.ch wurde diese Woche mit weiteren Informationen zur „Aktie NZZ“ ergänzt. Wir freuen uns auf „Ihren Besuch“ und Feedback.
-
3. Es haben inzwischen weitere, konstruktive Gespräche mit Vertretern der NZZ stattgefunden - wir werden Sie zu gegebener Zeit über die neusten Entwicklungen informieren.
Wir wünschen Ihnen schöne Sommertage und grüssen Sie freundlich!
Ihre Interessengemeinschaft Freunde der NZZ